Zusammenfassung der Richtlinie
- Support ist freiwillig und grundsätzlich endgültigEine Support-Zahlung zeigt Interesse an einem Creator und einer Idee. Sie ist kein Kauf, Auftrag oder Versprechen, dass Inhalte geliefert werden.
- Anfrage innerhalb von 30 TagenSchreibe innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Zahlung an support@krinio.com. Das ist eine Frist für eine freiwillige Einzelfallprüfung, keine Erstattungsgarantie.
- Krinio kann eine Erstattung einleiten, aber nicht garantierenWir können die Zahlung prüfen und gegebenenfalls über das verbundene Stripe-Konto des Creators eine Erstattung einleiten. Zustimmung, Kontoguthaben, Zahlungsnetzwerk und zwingendes Recht beeinflussen das Ergebnis.
- Ziele und Umsetzung erzeugen keine automatische ErstattungEin Ziel ist ein ungefährer Planungswert. Erreichen, Verfehlen oder die Entscheidung gegen eine Produktion begründen für sich allein keinen Erstattungsanspruch.
So fragst du eine Rückerstattung an
Sende deine Anfrage innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Support-Zahlung von der E-Mail-Adresse deines Krinio-Kontos.
- 1Zahlung identifizierenNenne Creator, Ideentitel, Support-Betrag, Zahlungsdatum und die beim Checkout verwendete E-Mail-Adresse.
- 2Problem erklärenTeile uns mit, ob der Betrag versehentlich falsch war, die Zahlung doppelt erfolgte, dir unbekannt ist oder ein anderer Ausnahmefall vorliegt.
- 3Prüfung abwartenWir prüfen Krinio- und Stripe-Daten, kontaktieren eventuell den Creator und teilen dir mit, ob und in welcher Höhe eine Erstattung eingeleitet werden kann.
Sende niemals vollständige Kartennummern, Sicherheitscodes, Passwörter oder Stripe-Zugangsdaten per E-Mail. Krinio braucht diese Angaben nicht.
Wann Krinio eine Anfrage prüft
Wir prüfen rechtzeitige Anfragen wegen eines versehentlich falschen Betrags, einer Doppelzahlung, unbekannter oder unbefugter Transaktionen, nachgewiesener technischer Fehler oder anderer Ausnahmefälle. Meinungsänderung, verfehltes Ziel, Verzögerung oder ausbleibende Produktion allein garantieren keine Erstattung.
Wir dürfen angemessene Informationen zur Zahlungsprüfung und Betrugsvermeidung verlangen. Eine Anfrage kann abgelehnt werden, wenn sie nicht prüfbar ist, die freiwillige 30-Tage-Frist abgelaufen ist oder der Creator nicht zustimmt und weder Gesetz noch Zahlungsnetzwerk die Erstattung verlangen.
Finanzierungsziele und Umsetzung durch Creator
Krinio-Ziele sind ungefähre Beträge, die Creator zur Kommunikation eines Produktionsziels und zur Messung der Nachfrage festlegen. Support wird sofort verarbeitet, nicht treuhänderisch verwahrt und nicht vom Erreichen des Ziels abhängig gemacht.
Ein Creator darf eine Idee vor dem Ziel, danach oder gar nicht umsetzen. Supporter kaufen weder Kontrolle über den Creator noch einen Termin oder ein fertiges Werk. Creator sollten Ideen trotzdem ehrlich beschreiben und wesentliche Änderungen möglichst mitteilen.
So funktionieren Erstattungen bei Stripe-Direktzahlungen
Krinio erstellt jede Support-Zahlung als Direktzahlung auf dem verbundenen Stripe-Konto des Creators. Die Zahlung gehört diesem Konto. Stripe belastet bei einer Erstattung das Stripe-Guthaben des Creators. Bei unzureichendem Guthaben kann eine Kartenerstattung ausstehend bleiben.[1, 2]
Creator mit Zugriff auf ihr vollständiges Stripe-Dashboard können selbst erstatten. Krinio kann mit Plattformzugang im verbundenen Konto ebenfalls eine Erstattung einleiten. Sie geht nur an die ursprüngliche Zahlungsmethode. Die endgültige Abwicklung hängt von Stripe, Zahlungsnetzwerk und Bank des Supporters ab.
Erstattungsbetrag und Gebühren
Bei einer freiwilligen Erstattung ist normalerweise höchstens der Betrag verfügbar, der dem Creator nach Krinio-Plattformgebühr sowie Stripe-Zahlungs- oder Währungsgebühren verblieb. Eine Erstattung kann deshalb teilweise erfolgen. Stripe erstattet bei Standardpreisen die ursprüngliche Bearbeitungsgebühr nicht, und Krinios Plattformgebühr wird bei einer Direktzahlung nicht automatisch zurückerstattet.[1, 2]
Verlangt anwendbares Recht, eine Entscheidung des Zahlungsnetzwerks oder eine andere zwingende Regel einen anderen oder vollständigen Betrag, hat diese Vorgabe Vorrang. Die freiwillige Gebührenregel beschränkt keine unabdingbaren Rechte.
Zwingende Verbraucher- und Zahlungsrechte
Das Schweizer Recht kennt kein allgemeines Widerrufsrecht für sämtliche Internetkäufe, Anbieter können jedoch freiwillige Rechte gewähren. EU-Verbraucher können bei erfassten Fernabsatzverträgen zwingende Informations- und Widerrufsrechte haben. Die Wahl Schweizer Rechts beseitigt bei gezielter Tätigkeit keine zwingenden Schutzrechte des gewöhnlichen Aufenthaltsstaats.[3, 4, 5, 6]
Die rechtliche Einordnung einer freiwilligen Support-Zahlung hängt vom Einzelfall und nationalen Recht ab. Diese Richtlinie wahrt deshalb alle zwingenden Verbraucher-, Zahlungs- und Rechte bei unbefugten Transaktionen. Die 30-Tage-Prüffrist ist ein zusätzlicher Ablauf und kein Rechtsverzicht.
Bearbeitungszeit, fehlgeschlagene Erstattungen und Streitfälle
Nach Einleitung bestimmen Stripe, Kartennetzwerk und Bank des Supporters die Dauer. Ausstehende oder fehlgeschlagene Erstattungen können länger dauern und eine andere Lösung erfordern. Krinio kann keinen Gutschrifttermin versprechen.
Kontaktiere den Support bei unbefugten oder technisch falschen Zahlungen umgehend. Das Verfahren nimmt dir kein Recht, Bank oder Zahlungsanbieter einzuschalten. Eine doppelte Erstattung durch Rückzahlung und Chargeback ist jedoch nicht zulässig.
Nutzungsbedingungen und zwingendes Recht haben Vorrang
Dieser Hilfeartikel erklärt den betrieblichen Ablauf. Die Nutzungsbedingungen und das für dich geltende zwingende Recht gehen bei Widersprüchen vor.
Offizielle rechtliche und technische Quellen
Krinio hat die aktuellen offiziellen Unterlagen von Stripe, Schweizer Bundesstellen und der EU geprüft. Diese praktische Erklärung ist keine Rechtsberatung.
- [1]Stripe-Dokumentation: Direktzahlungen und ErstattungenOffizielle Quelle
- [2]Stripe-Dokumentation: Zahlungen erstatten und stornierenOffizielle Quelle
- [3]Schweizer SECO: Probleme nach dem Kauf und WiderrufOffizielle Quelle
- [4]EUR-Lex: Verbraucherrechte-Richtlinie 2011/83/EUOffizielle Quelle
- [5]EUR-Lex: Rom-I-Verordnung, Artikel 6 VerbraucherverträgeOffizielle Quelle
- [6]Schweizer SECO: Informationspflichten im OnlinehandelOffizielle Quelle